Wie sehr unterscheiden sich die Wege zum ersten Buch? Wie viel Lust, wie viel Kampf? Die beiden Schriftstellerinnen geben Einblicke in die Entstehungsgeschichten und zeigen, wie unterschiedlich das Über-Setzen von der Idee zum Buch sein kann.
Katinka Ruffieux (*1968) entschied sich erst spät für ein Studium der Germanistik. Heute arbeitet sie freiberuflich als Lektorin. Die Autorin mit ungarischen Wurzeln erzählt in ihrem Debütroman «Zu wenig vom Guten» vom Erwachsenwerden, dem kulturellen Dazwischen der zweiten Generation, von zwei sehr unterschiedlichen Schwestern und wie Familiengefüge durch Verluste ins Kippen geraten.
Julia Sutter (*1987) absolvierte den Bachelor in Literarischem Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Für ihr Debüt «Und das wäre erst der Anfang» erhielt sie Atelierstipendien sowie Werkbeiträge von Stadt und Kanton St. Gallen. In ihrem Roman zählt Krystina mit ihrer Chefin tote Bäume und erstellt eine Statistik, die Klimakrise und Spätfolgen von Monokulturen deutlich macht.
Moderation: Judith Zwick
Dauer: 60 Minuten
Tag und Zeit: Sonntag 29.03.; 13 Uhr
Ort: Atelier (Bibliothek Hauptpost)
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